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Am 13. März 1996 wurde die Europäische Gesellschaft für Lackiertechnik
e.V. (EGL) gegründet. Sie hat mittlerweile mehr als 100 Mitglieder.
Die EGL wendet sich an alle Fachleute aus dem Lackierbereich.
Die industrielle
Lackiertechnik hat sich in relativ kurzer Zeit von einer handwerklich
geprägten Technik zu einer modernen Ingenieurdisziplin entwickelt,
die durchaus auch viele High-Tech-Aspekte aufzuweisen hat. Materialien,
Verfahren, Anlagen und Prüftechniken unterliegen einem schnellen
Wandel. Da ist es von geradezu existentieller Bedeutung, stets
gut informiert zu sein, den Überblick zu haben, viele Fachkollegen
zu kennen und vor allem eine zentrale Anlaufstelle für die Bearbeitung
von technischen Problemen in Anspruch nehmen zu können.
Mit der Gründung
der EGL wurde etwas nachgeholt, was schon lange als Mangel empfunden
wurde: Die Gründung der Berufsvereinigung für die industrielle
Lackiertechnik, welche ganz besonders die Zusammenhänge von Lackmaterial,
Verarbeitungstechnik und Anwendung betont schloß eine große Lücke.
Da wir europäisch denken müssen und auch wollen, war bei der Gründung
klar, daß diese Vereinigung auch für Fachkollegen aus anderen
Ländern offen sein muß.
Seit 1949
gibt es die DFO, die sich seit ca. 20 Jahren ausschließlich auf
das Fachgebiet der industriellen Lackiertechnik mit einem abgerundeten
Spektrum der Dienstleistungen Gemeinschaftsforschung mit Erfahrungsaustausch,
Weiterbildung und Technologie-Beratung konzentriert. Sie basiert
ausschließlich auf Firmen- und Verbandsmitgliedschaften, da diese
Dienstleistungen, insbesondere die staatliche Förderung der Gemeinschaftsforschung,
in erheblichem Maße Eigenleistungen der Industrie voraussetzt.
Da ist es
geradezu ideal, wie sich DFO und die auf Personenmitgliedern basierende
Europäische Gesellschaft für Lackiertechnik e.V. ergänzen können.
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